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BEKANNTMACHUNG Konzeptvorstellung
#1
Hallo zusammen,

unsere Ankündigung, patientensim.de zum Jahresende einzustellen und die Entwicklung einer neuen Version aufzunehmen liegt nun gut eine Woche zurück. Inzwischen haben wir aus dem groben Konzept ein genaueres Konzept gemacht und ich möchte euch an dieser Stelle erklären, was wir vorhaben.

Vorweg sei gesagt, dass es keine Neuentwicklung des bisherigen Konzeptes sein wird, sondern, dass wir einen völlig neuen Bereich erkunden werden, nämlich die ambulante ärztliche Versorgung. Im Gesamten wird ein völlig neues Projekt dabei rumkommen, bei dem der Simulationsanteil sicherlich noch vorhanden ist und wir alle auch auf unsere fachlichen Kosten kommen werden, das aber auch viele Spielanteile beinhaltet und für Anfänger geeignet sein wird.

Grundidee
Als Teil der ambulanten ärztlichen Versorgung können die Spieler Haus- und Facharztpraxen eröffnen. Diese Praxen können dann nach und nach ausgebaut und ausgestattet werden (mit neuen Räumen, neuem Equipment, neuen Geräten etc.), um das eigene Repertoire zu erweitern und mehr unterschiedliche Patienten behandeln zu können. Die Patienten haben dabei eine (je nach Fachgebiet mehr oder weniger ausgeprägte) starke Bindung an die Praxis: sie tauchen nicht ein Mal auf und verschwinden dann wieder, sondern kommen regelmäßig wieder und entwickeln sich entsprechend weiter. Dabei spielt die Hausarztpraxis die zentrale Rolle, von hier aus werden Patienten auch an die Facharztpraxen (eigene oder von anderen Usern) überwiesen. 

Patienten und Krankheitsbilder
Die Patienten sind dabei etwas weniger dynamisch als bisher, es gibt auch keinen "Live-Modus" im eigentlichen Sinne mehr und keine Updates. Die Patienten haben einen Beratungsanlass (einen Grund, weshalb sie in die Praxis kommen, z.B. aufgrund von neu aufgetretenem Husten) und damit verbundene Werte und Symptome. Sie werden dann untersucht (das wiederum sieht so aus wie bisher bei Ganzkörperuntersuchung, Auskultation, Blutentnahme etc.) und es wird eine Therapie eingeleitet. Manche Patienten (etwa mit einer Erkältung) gehen danach wieder normal nach Hause, andere werden zu Kollegen überwiesen, ins Krankenhaus eingewiesen oder einfach in ein paar Tagen wieder einbestellt. Die Veränderung von Werten und Symptomen findet dann zwischen den einzelnen Arztkontakten statt.

Welche Krankheitsbilder die Patienten im Wartezimmer haben hängt primär davon ab, wie die Praxis ausgestattet ist. So ist es möglich, sich langsam einzuarbeiten und die Bereiche zu erschließen, die man besonders interessant findet. Für den Patienten gibt es dann eine (nach gewähltem Schwierigkeitsgrad unterschiedlich ausführliche) Liste von Aufgaben (Diagnostik und Therapie), die nach und nach sichtbar wird und abgearbeitet werden muss, um eine Diagnose zu finden und den Patienten danach wieder wegschicken zu können. 

Anfängerfreundlichkeit und Schwierigkeitsgrad
Das Spiel wird in drei Schwierigkeitsgraden spielbar sein, die jederzeit selbstständig geändert werden können: Anfänger, Fortgeschritten und Profi. Beim Anfänger-Modus gibt es viele Hilfen und Erklärungen, es ist kein Vorwissen notwendig. Im Profimodus kann frei behandelt werden (wie aktuell), der Fortgeschrittenen-Modus findet sich in der Mitte mit einigen Hilfen in Kerndingen. 

Rettungsdienst und Krankenhaus
Diese beiden Spielbereiche entfallen ersatzlos. Wir haben sie in der ersten patientensim.de-Version ausführlich erkundet und haben momentan kein Interesse daran, sie in einem neuen, community- und führungsunabhängigen Konzept zu gestalten. Der neue Fokus ist ungewohnt, weshalb wir ihn interessant finden und der Meinung sind, dass es dort noch viel zu entdecken gibt und dass wir damit viel Spaß haben können. Es ist also gewisser Maßen auch der Reiz des Unbekannten.

Fachbereiche
Das Hauptaugenmerk liegt (v.a. in den frühen Testphasen) auf der Hausarztpraxis als Dreh- und Angelpunkt der Patientenversorgung. Daneben werden wir Facharztpraxen implementieren, die jeweils mit zusätzlichen Untersuchungs- und Therapiemethoden einhergehen. Es wird sowohl internistische als auch chirurgische Disziplinen geben, für die Zukunft sind aber auch andere Bereiche wie die Psychiatrie denkbar.

Community
Das Spiel wird nicht mehr zwingend mit einer Community verbunden sein. Der Teamspeak wird weiterhin zur Verfügung stehen, sodass man sich dort austauschen kann, wenn man das möchte. Die Spielinhalte sind aber allesamt auch als Einzelspieler nutzbar, ohne jemals mit anderen Spielern in Kontakt zu treten. Neben dem Forum zum Austausch wird es verschiedene Möglichkeiten zu geben, zusammen zu spielen.

Multiplayer
Neben der Einzelpraxis wird es Gemeinschaftspraxen geben, bei denen zwei (oder mehr) User zusammen in einer Praxis arbeiten können. Die Patienten können dabei einem Hauptbehandler zugewiesen werden (um bei Folgeterminen den gleichen User zu sehen), grundsätzlich kann aber (v.a. bei Abwesenheit anderer Behandler, neuen Patienten oder Notfallkontakten) jeder der beteiligten Nutzer die Patienten behandeln. Weiterhin wird es Medizinische Versorgungszentren (MVZ) geben, in denen mehrere Praxen (Einzel- oder Gemeinschaftspraxen) in einem Gebäude untergebracht sein können.

Von diesen direkten Multiplayer-Optionen unabhängig gibt es noch die Möglichkeit, sich zu Praxisverbünden zusammenzuschließen. Das bietet die Möglichkeit, Patienten an die Praxen des Verbundes zu überweisen und so mit den gleichen Patienten zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. 

Dokumentation
Eine Pflicht zur Dokumentation entfällt (ebenso wie Validierung etc.pp.) - es wird in der Akte des Patienten aber wieder die Möglichkeit geben, Eintragungen vorzunehmen und die erhobenen Befunde etc. zu speichern. Damit fällt es bei einer Wiedervorstellung des Patienten leichter, sich über die bisherigen Behandlungsschritte zu orientieren. Ebenfalls wird es die Möglichkeit geben, diese Unterlagen anderen Behandlern (z.B. der Praxis eines anderen Users des Praxisverbunds, zu der ein Patient überwiesen wurde) zu teilen.

Wer möchte, kann an einigen Stellen eine entsprechende Dokumentation vornehmen, die vor allem das Zusammenspiel vereinfacht (etwa erhobene Befunde in den Überweisungsschein zu schreiben oder nach einer fachärztlichen Behandlung einen kurzen Bericht an den Hausarzt zu verfassen). Wer das nicht möchte, kann diese Schritte aber auch einfach vollständig ignorieren.



Soweit erste Einblicke in unsere Pläne. Wann eine erste geschlossene Testphase starten wird, ist natürlich noch völlig offen, die Programmierarbeiten haben aber inzwischen begonnen. Teilt eure Fragen und Ideen gerne hier im Forum und schaut regelmäßig rein, um nichts zu verpassen!

Beste Grüße
DrSkelettos und Maurice
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